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Cyberkriminalität: 1,4 Milliarden Nutzernamen mit Klartext-Passwörtern im Darkweb aufgetaucht

Die bisher größte Datenbank dieser Art hatte fast 800 Millionen Einträge - die neue Datenbank ist zudem durchsuch- und sortierbar.

Diese neue Datenbank gibt auch Einblicke darüber, wie Nutzer Passwörter wieder verwerten oder bei dem Versuch scheitern, sichere Passwörter zu erstellen.

Offenbar stammen die Daten aus verschiedenen Hackerangriffen und Datenverluste - sie soll die größte Datenbank ihrer Art sein, die bisher im Darkweb entdeckt wurde.

„Das ist nicht nur eine Liste, sondern eine interaktive Datenbank, die eine schnelle Suche und den Import neuer Daten erlaubt“, schreibt Julio Casal, Gründer und CTO von 4iQ in einem Blogeintrag. „Angesichts der Tatsache, dass Nutzer Passwörter für E-Mail-, Social-Media-, E-Commerce-, Banking- und Arbeitskonten wiederverwenden, können Hacker Kontoentführungen und –übernahmen automatisieren."

4iQ zufolge existiert auch eine Log-Datei, die Auskunft über die Quellen der Datenbank gibt. Dort finden sich Einträge wie MySpace, Yahoo, Redbox, Twitter, Youporn, Badoo, LinkedIn, Minecraft, Netflix, PayPal, Origin, Amazon und Gmail. Sie beziehen sich auf Updates, die der Datenbank kürzlich hinzugefügt wurden.

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