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Datenschutz an der Grenze - wer alles löscht, macht sich verdächtig

Reisen mit Tablett, Laptop, Smartphone kann jede Menge Ärger bringen - die meisten Tipps der EFF lassen sich aber generell im Umgang mit persönlichen Daten beherzigen.

Bei Grenzkontrollen besteht immer öfter die Wahrscheinlichkeit, dass Behörden einen Blick in das Smartphone oder den Rechner werfen wollen. Wie sich Reisende am besten ihre Daten vor dem ungewollten Zugriff der Grenzbeamten schützen, erklärt Kurt Opsahl und William Budington von der Electronic Frontier Foundation (EFF) auf dem jüngsten Kongress des Chaos Computer Clubs (CCC) in Leipzig.

"Maximale Vorsicht" raten Opsahl und Budington bei Einreisen in autoritäre Staaten wie Russland, China, die Türkei oder in die Staaten des Nahen Ostens. Schon die Nutzung der Verschlüsselungs-App Bylock galt in der Türkei z.B. als eine Art Putschversuch.
Aber auch die EU-Staaten sowie die USA und Kanada erlauben innerhalb der bestehenden Gesetze die Durchsuchung von Geräten an ihren Grenzen.

Die wohl banalste und gleichzeitig wichtigste Empfehlung der beiden Netzaktivisten lautet: "Bring nichts mit! Wenn sie es nicht haben, können sie es an der Grenze nicht wegnehmen."
Beispielsweise könne der normale Rechner durch ein Gerät ersetzt werden, das nur vorübergehend für die Reise genutzt werde. Oder man nutzt das alte Smartphone, bei welchem "nur" die sensibelsten Daten gelöscht wurden für die Zeit des Auslandsaufenthalts.

PS: Auch im Falle eines Diebstahls der Geräte ist hier der Verlust von Daten und Inhalten dann nicht so gross.

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