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Der Hälfte der deutschen Unternehmen fehlt Digitalstrategie - Ergebnis einer Bitkom Studie

Der deutschen Wirtschaft geht es gut, aber volle Auftragsbücher können für Unternehmen auch eine Gefahr sein: Sie halten davon ab, an morgen zu denken. Der Zug in die Digitalisierung dürfe aber nicht verpasst werden, warnt der IT-Branchenverband Bitkom.

Die Digitalisierung betreffe jede Branche: Der Tankstellenbetreiber müsse sich fragen, womit er sein Geld verdienen wolle, wenn immer mehr Elektroautos unterwegs seien und irgendwann überhaupt nicht mehr getankt werde. Der Zahntechniker stehe vor der Herausforderung, dass demnächst 3D-Drucker hochwertige Inlays direkt in der Praxis produzierten. Und Krankenhäuser bräuchten eine Antwort darauf, dass medizinische Diagnosezentren in Asien für wenig Geld Röntgendiagnosen anböten.

Rund die Hälfte der Unternehmen in Deutschland hat nach Einschätzung des IT-Branchenverbands Bitkom noch "keine echte Digitalstrategie". "Die Unternehmen müssen sich dringend mit strategischen Fragen des Umbaus ihres Geschäftsmodells für die digitale Wirtschaft von morgen beschäftigen", sagte der Hauptgeschäftsführer des Bitkom, Bernhard Rohleder, der dpa. Auf dem nationalen IT-Gipfel am 16. und 17. November in Saarbrücken stehen die Themen digitale Transformation und digitale Bildung im Fokus.

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