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Die US-Regierung hat mit der IANA das Herzstück der Internet-Verwaltung an die ICANN übergeben - in der Praxis dürfte das keine Änderungen mit sich bringen.

Die US-Regierung hat offiziell ihre Aufsicht über die Internet-Adressverwaltung aufgegeben. Das US-Handelsministerium übergab am 2. Oktober (2016) das Herzstück der Internet-Verwaltung, die Internet Assigned Numbers Authority (IANA) in die Hände der Non-Profit-Organisation Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (kurz ICANN).

Im IANA-Vertrag waren drei zentrale Aufgaben fürs Funktionieren des Internet zusammengefasst:

  • die Vergabe von IP-Adressblöcken an die regionalen Internetverwalter
  • der Betrieb der zentralen DNS-Rootzone,
  • und die Verwaltung einer Datenbank mit den Nummern für Internetprotokolle (beispielsweise die Port-Zuordnung).

Diese Datenbanken sind ein Stück kritische Infrastruktur der globalen Netzkommunikation: Eine Kontrolle von Änderungen in der DNS-Rootzone durch die US-Verwaltung findet also künftig nicht mehr statt.

 

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