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Die Zusammenfassung der gestrigen WWDC 2019

Lesen Sie hier die Zusammenfassung des gestrigen Apple Events - der Vorstellung rund um iOS 13!

Es gibt drei große Themenbereiche:

  • iOS 13 für iPhone
  • watchOS für die Apple Watch
  • und iOS 13 für iPad

 

iOS 13 für iPhone: Schneller, viele App-Verbesserungen – und endlich mit Dark Mode

Im Herbst wird das nächste große Update für iOS öffentlich verfügbar sein und Apple zeigte auf der Keynote gestern Abend viele Neuerungen. iOS 13 bringt sowohl deutlich sichtbare Änderungen an der Oberfläche als auch funktionelle Verbesserungen mit sich. Apple verspricht wieder einmal Geschwindigkeitsverbesserungen in zahlreichen Bereichen (was sie auch stets eingehalten haben). Beispielsweise soll die Gesichtserkennung per Face ID nun ganze 30 Prozent weniger Zeit einnehmen und Apps starten laut Apple um bis zu 50% schneller, App-Downloads werden deutlich kleiner.

Mit macOS 10.14 Mojave hat Apple es vor einem Jahr unter macOS vorgemacht, nun folgt auch iOS. Wer möchte, kann iOS 13 in einem dunklen Modus betrieben. Dies ist je nach Lichtverhältnissen nicht nur angenehmer für die Augen, sondern bringt auf OLED-iPhones (die X-Geräte iPhone X, iPhone XS und iPhone XR) auch den handfesten Vorteil geringeren Stromverbrauchs mit.

Außerdem kommt eine neue virtuelle Tastatur, die das Wischen von Text statt dem herkömmlichen Tippen ermöglicht. Die Erinnerungen App wird deutlich aufgemöbelt und es kommt ein Einlog-Dienst als Facebook- oder Google-Login. Dieser verspricht wesentlich mehr Privatsphäre und Datenschutz als die Logins der beiden Datenkraken.

Apple Maps wird ebenfalls ordentlich aufgemotzt, der Kartendienst von Apple nähert sich immer mehr Google's Street View und die Fotos App bekommt viele neue Funktionen zum Bearbeiten von Fotos und sogar Videos. Es ist jetzt erstmals möglich, Farbtemperatur, Kontrast, Schärfe und viele weitere Aspekte eines Videos zu bearbeiten.


Apple watchOS 6 nun mit eigenem App Store und vielen weiteren Neuerungen

Wer auf der Suche nach neuen Apps ist, kann das Angebot in Zukunft direkt auf der Uhr durchstöbern. Apple veröffentlicht zahlreiche weitere Zifferblätter. Es gibt weiterhin keine Drittanbieter-Ziffernblätter ...


 Wer sich bislang beklagte, dass es viel zu wenig Auswahl gab und die Anzahl der optisch eindrucksvollen Designs durchaus Verbesserungspotenzial hat, kann sich über Zuwachs freuen.

Die einst als Mode-Accessoire gestartete Apple watch hat sich einen sehr guten Ruf als zuverlässiger Begleiter zur Überwachung allerlei Körperfunktionen erarbeitet. Für weibliche Nutzer dient beispielsweise "Cycles" als Menstruationskalender. Um zu erkennen, ob man es bewegungsmäßig zu locker anging oder sich steigerte, bietet Apple die "Activity Trends" an – diese dokumentieren auf Wunsch auch den Jahresvergleich. Außerdem kann die Apple Watch messen, wie laut es in der Umgebung ist.

Apple erweitert die eigenen Apps um die Voice Memos ("Sprachmemos") sowie einen werkseitig installierten Taschenrechner. Dieser kann übrigens direkt Trinkgelder einrechnen, wenn es beim Bezahlen schnell gehen soll. Die sogenannten Complications, kleine Funktionserweiterungen auf dem Ziffernblatt, beinhalten nun auch Regenwahrscheinlichkeit, Lautstärke, Audiobooks-Steuerung, Empfangsstärke, Voice Memos sowie Windstärke.


iPadOS – das iPad wird aufgewertet und immer mehr ein eigenständiges Produktivgerät

Bislang war das Betriebssystem des iPads mehr oder weniger wie iOS. Als Apple das erste iPad auf den Markt brachte, fehlte es beispielsweise noch fast ganz an plattformspezifischen Funktionen. Seit Jahren bewirbt Apple das iPad als Produktiv-Gerät, allerdings zeigt sich in der Praxis noch immer die deutliche Schwäche, dass es eben weiterhin iPhone-iOS auf einem sehr viel größeren Display läuft.

Mit einer wegweisenden Entscheidung dokumentiert Apple nun aber, die Kritik an der Ausrichtung des iPads ernst zu nehmen. Stand iOS bislang für iPhone und iPad zur Verfügung, so erhält das iPad in Zukunft ein eigenes System. Selbstverständlich handelt es sich dabei weiterhin um iOS. Allerdings dokumentiert die Namensänderung nun eine klarere Ausrichtung – und auch funktionell tut sich einiges. iOS und iPadOS unterscheiden sich in diversen Aspekten deutlich.

Widgets, Multi Window
Auf dem Homescreen bietet sich beispielsweise die Möglichkeit, Widgets zu positionieren und nach Belieben anzuordnen. Dies ist ein seit Jahren von vielen Nutzern geäußerter Wunsch, der nun endlich Realität wird. Vermutlich sehr viel mehr erwartet wird die Entscheidung, "Multi Window"einzuführen. Damit erfolgt die Nutzung von Apps nicht mehr zwangsläufig in einer einzigen Vollbild-Ansicht, stattdessen sind Fenster möglich. Ein Konzept, welches sich seit Urzeiten auf herkömmlichen PCs bewährt hat, ist damit auf dem Tablet angekommen – zwar nicht in identischer Art und Weise mit frei beweglichen Fenstern, wohl aber mit der Aufteilung einer App in mehrere Bestandteile des Split Screens.

Dateien-App – und USB-Sticks
Die Dateien-App wird ebenfalls maßgeblich aufgewertet und kann bald auf Dateien von USB-Sticks und SD-Speicherkarten zugreifen. Außerdem ist es erstmals möglich, ganze iCloud-Ordner mit anderen Nutzern zu teilen – eine Funktion, wie man sie von Dropbox kennt. Die neue Seitenleiste erinnert stark an Finder-Fenster in macOS, was ebenfalls einen "produktiveren" Anschein macht.

Eine Schriftverwaltung sowie die Möglichkeit, Schriften aus dem App Store zu beziehen, wird ebenfals Bestandteil des Systems.

"Zum Widerrufen schütteln" war schon auf dem iPhone eine alberne Geste, auf dem iPad aber erst recht. In Zukunft ersetzt eine der neue Dreifinger-Gesten diese Funktion. Auch "Kopieren" und "Einfügen" wird mit drei Fingern ausgelöst.

 

PS: Es wurde auch ein neuer Mac Pro vorgestellt - wieder in einem Tower Gehäuse.
Zum Einsatz kommt ein Xeon-Prozessor der neusten Generation – und zwar mit bis zu 28 Kernen. Maximal 1,5 TB interner Arbeitsspeicher sind möglich, zum Einsatz kommt ECC-RAM mit 2933 MHz in maximal 12 DIMM-Slots. An Anschlüssen bietet der neue Mac Pro 2x Thunderbolt 3, 2x USB-A, einen herkömmlichen Klinkenstecker (3,5mm), 2x 10 GB Ethernet, 1x zusätzlich PCIe (x16) mit DisplayPort und Stromversorgung.

 

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