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EU-Parlament findet: „Kaspersky (Lab) ist böswillig“

In einer Empfehlung für die EU-Organe bezeichnet das EU-Parlament den AV-Spezialisten als “böswillig” - Kaspersky weist das empört zurück!

Das EU-Parlament hat den russischen Antiviren-Experten Kaspersky Lab in einem Berichtsentwurf als “böswillig” eingestuft und warnt vor dem Einsatz seiner Produkte in der Verwaltung. In dem letzte Woche Mittwoch vom Parlament mit großer Mehrheit verabschiedeten “Entwurf einer Entschließung des Europäischen Parlaments zur Cyberabwehr“ wird die Firma Kaspersky Lab als Beispiel für “als böswillig eingestufte Programme und Geräte“ aufgeführt, deren Verbot das Parlament empfiehlt.

Unternehmensgründer Eugene Kaspersky hat die Behauptung des Parlaments zurückgewiesen. „Wir beschützen die EU seit 20 Jahren und arbeiten mit den Strafverfolgungsbehörden zusammen”, teilte Kaspersky auf Twitter mit. „Angesichts der Entscheidung des EU-Parlaments sehen wir uns gezwungen, die Zusammenarbeit mit Organisationen wie EuroPol und dem “No More Ransom“-Projekt auf Eis zu legen.”

Genannte Parlamentsvorlage entstand unter Federführung des konservativen estnischen Abgeordneten Urmas Paet - der Hinweis auf Kaspersky Lab sei von der polnischen Abgeordneten Anna Fotyga (Konservative) in den Entwurf eingebracht worden und “basiere auf unwahren Aussagen”, heißt es in einer Stellungnahme des Unternehmens.

Der Parlamentsentwurf habe zwar keine gesetzgeberische Bedeutung, zeuge aber von einem Mangel an Respekt. Das aus Russland stammende Unternehmen Kaspersky werde die Zusammenarbeit mit Europol daher zunächst einstellen und erwarte eine Klarstellung des EU-Parlaments.

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