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Google: Die Hälfte aller Android-Geräte erhält die Sicherheitspakete nicht

Google macht Fortschritte im Kampf gegen Malware im Play Store - muss aber eingestehen, dass mehr als eine halbe Milliarde (!) Android-Geräte die regelmäßigen Sicherheitsupdates des Herstellers nicht erhält. Viele dieser Geräte haben daher eklatante Sicherheitslücken.

Google verkauft das Jahr 2016 zwar als Sieg gegen Trojaner und schädliche Apps, die Bilanz zu den ausgespielten Sicherheitsupdates gibt allerdings zu denken:
Nach wie vor bekommt etwa die Hälfte aller Android-Geräte die monatlichen Sicherheitsupdates von Google nicht. Die Rede ist hier nicht von Geräten, die diese essenziellen Updates verspätet bekommen, sondern Google spricht von über einer halben Milliarde Smartphones und Tablets, die diese gar nicht erhalten haben – und damit eklatante Sicherheitsmängel aufweisen.

Google will dieses Problem durch bessere Zusammenarbeit mit den Geräteherstellern verbessern. Das ist kein neuer Ansatz, das hat man schon bei der Einführung der monatlichen Sicherheitspatches gehört. Nur geändert hat sich seitdem nicht sehr viel - zwar arbeiten viele der großen Hersteller mit Google zusammen, um die Patches mehr oder weniger zeitnah auszuspielen, es gibt aber immer noch viele Hersteller, die Millionen von Geräten auf den Markt werfen und sich wenig für eine Zusammenarbeit mit Google interessieren. Wie die Android-Macher das konkret ändern wollen, bleibt auch nach dem neuesten Sicherheitsbericht und dem dazugehörigen Webinar äußerst unklar: Googles Aussagen zu dem Thema sind mehr als schwammig.

Unser Fazit dazu: Der Einsatz von Android-Geräten sollte wohl bedacht sein: Sowohl in Unternehmens-Umgebungen sind solche Sicherheitslücken natürlich auch ein markantes Problem, aber auch private Anwender sollten sich Gedanken machen: Fotos von den Kindern, Partnern und andere Daten sind absolut schützenswert.

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