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Oberster deutscher Datenschützer warnt vor "FaceApp"

FaceApp erhitzt die Gemüter und sorgt für immer mehr (lautstarke) Kritik. Außerdem warnt auch der Bundesdatenschutzbeauftragte Ulrich Kelber vor der russischen App.

Die Kritik an FaceApp wird in Deutschland lauter: Nun warnt auch der Bundesdatenschutzbeauftragte Ulrich Kelber (SPD) vor der Nutzung der beliebten App zur Fotomanipulation. Es gebe Befürchtungen, "dass wichtige persönliche Daten in die falschen Hände geraten könnte", sagte Kelber in einer Radiosendung.

Die Nutzungsbedingungen des Dienstes seien "schwammig" und es sei nicht nachvollziehbar, wer eigentlich hinter FaceApp stecke und welche Daten bei der Nutzung erhoben werden.

Die App wird von Wireless Lab in St. Petersburg, Russland entwickelt. FaceApp-Chef Yaroslav Goncharov beteuert, dass keine Daten an Dritte weitergegeben oder verkauft würden.

Aber Facebook hat von WhatsApp bei deren Übernahme auch keine Daten erhalten ...

Viele Promis hatten sich mit FaceApp künstlich altern lassen und ihre manipulierten Bilder bei Instagram und auf anderen Plattformen veröffentlicht, was den Hype richtig in Gang brachte. Die App verfremdet Selfies mit Hilfe von künstlicher Intelligenz. Außerdem können Nutzer diverse Filter über die Fotos legen oder sich neue Frisuren verpassen, die Ergebnisse sind oftmals erstaunlich gut und die Manipulationen eher subtil.

Nutzer sollten sich vor allem Gedanken über die Fotos machen, die sie bei FaceApp hochladen. Die landen auf fremden Servern – immerhin aber wohl nicht in Russland. Ob die Bilddateien wirklich gelöscht werden, wenn FaceApp sie nicht mehr benötigt, lässt sich nicht kontrollieren.

 

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