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Aus für die Cebit - es war einmal die beste Messe

Der Vorstand der Messe AG sorgt für ein abruptes Ende der traditionsreichen Computer- und Telekommunikations-Fachmesse, nach 32 Jahren ist Schluss mit der Cebit

Die bislang (immer noch) weltgrößte Computermesse Cebit wird eingestellt - nach einer Mitteilung des Vorstands der Messe AG wird bereits die Cebit nächstes Jahr (eigentlich für Juni 2019) geplant, nicht mehr stattfinden. Ein Unternehmenssprecher bestätigte mittlerweile das Ende für die Cebit.

1986 startete die CeBIT in Hannover zum ersten Mal und hatte einen wahren Boom ausgelöst. Viele sagen, das war irgendwie absehbar, da immer weniger war los, vieles entwickelte sich an der CeBIT vorbei und landete dann auf der IFA in Berlin. Vertreter der Messe AG hatten erst dieses Jahr auf der Veranstaltung gesagt, das neue Konzept des Business-Festivals solle in dieser Form noch mindestens zwei Jahre lang durchgezogen werden, die Finanzierung dafür sei gesichert, nachdem die Cebit dieses Jahr mit einem grundlegend neuen Konzept und einem neuen Termin im Juni an den Start gegangen war. Das lockte zwar nur 2800 Aussteller und 120.000 Besucher auf das Messegelände nach Hannover, wurde aber von Vielen als gelungene Neuaufstellung angesehen.

Die technologische Entwicklung der vergangenen Jahre zeigte, dass eine Horizontalmesse wie die CEBIT in der digitalen Wirtschaft zunehmend auf rückläufige Nachfrage stößt. Da die Innovationsschritte durch die Digitalisierung vor allem in den Anwendungsbranchen greifen, ist Digitalisierung bei nahezu allen Branchenfachmessen das beherrschende Thema. Dies beeinflusst die Messepolitik der Unternehmen, die zu den klassischen Kernausstellern der CEBIT gehören. Sie nutzen immer häufiger die Branchenmessen der Anwender als Plattform für Geschäftsanbahnung.

Nur 6.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche sollen bisher für 2019 gebucht worden sein. Das ist ein Drittel weniger als ein halbes Jahr vor der Cebit 2018 - und auch allgemein an der Größe des Messegeländes gemessen, ist das fast nichts.

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