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Private Drohnen können zur Gefahr für Flugzeuge werden, daher hat die Deutsche Flugsicherung un für Hobbypiloten eine iOS und Android App als Wegweiser zur Orientierung veröffentlicht.

Die Drohne sauste nur rund zehn Meter an der rechten Tragfläche vorbei, als der Pilot sie bemerkte. Der mit 114 Menschen besetzte Airbus A321 der Lufthansa war in Frankfurt gestartet und hatte im August vergangenen Jahres zur Landung auf dem Flughafen München angesetzt, als es passierte. Er war noch in 1700 Metern Höhe, als er beinahe mit einem Quadrocopter zusammenstieß. Wäre die Drohne in eines der Triebwerke geraten, hätte das einen Brand auslösen können.

Zwischenfälle wie dieser, bei denen Drohnen zur Gefahr für den Luftverkehr werden, häufen sich. 2016 verzeichnete die Deutsche Flugsicherung (DFS) 64 gefährliche Annäherungen von Drohnen an Flugzeuge, vor allem in Flughafennähe. Das waren fast fünfmal so viele wie im Jahr davor (14). Für dieses Jahr rechnet die DFS mit einem neuen Höchststand. Denn der Drohnen-Boom hält an: Rund 600.000 der teils schon für unter 100 Euro erhältlichen Fluggeräte werden allein in diesem Jahr in Deutschland verkauft, schätzt die DFS.

Viele Hobbypiloten sind nicht einmal ignorant gegenüber den Vorschriften, diese sind einfach auch sehr komplex und verwirrend.

Um die Zahl der Zwischenfälle zu verringern, hat die Flugsicherung nun eine neue Smartphone-App für Drohnenpiloten veröffentlicht die gestern freigegeben wurde (Android, iOS).

Für jeden Ort in Deutschland sagt die App auf Knopfdruck, ob Drohnen dort aufsteigen dürfen. Wenn ja, kommen Infos dazu, wie hoch und in welchem Radius Hobbypiloten fliegen können.

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