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Neues von Mozillas Firefox: Abgelaufenes Zertifikat legt Erweiterungen lahm

Das Problem trat erstmals am 3. Mai auf, inzwischen hat Firefox sowohl einen Patch als auch eine neue Version von Firefox bereitgestellt.

Im Gegensatz zur neuen Firefox Version wird der Patch jedoch nur aktiv, wenn die Standardeinstellung einer bestimmten Option nicht verändert wurde!

Seit Freitag, den 3. Mai klagen Nutzer von Mozillas Browser Firefox über Funktionseinschränkungen: Fast alle installierte Erweiterungen wurden automatisch deaktivert. Auch eine Neuinstallation von Add-ons war nicht mehr möglich. Schuld daran ist ein abgelaufenes Zertifikat, das Erweiterungen legitimiert.

„Es tut uns leid, dass es derzeit ein Problem gibt, bei dem bestehende und neue Add-ons nicht ausgeführt oder auf Firefox installiert werden können“, sagte ein Mozilla-Sprecher. „Wir wissen, was das Problem ist und arbeiten hart daran, die Add-On-Funktionalität von Firefox so schnell wie möglich wiederherzustellen. Wir werden weiterhin Updates über unsere Twitter-Kanäle anbieten. Bitte haben Sie Geduld mit uns, während wir das Problem lösen“, sagte der Browser-Macher.

Den Patch gibt es hier, das Update kann wie gewohnt installiert werden. Mit der Auslieferung der neuen Version 66.0.4 respektive 60.6.2 ESR kommen nun sämtliche Nutzer in den Genuss einer fehlerbereinigten Version, die das Problem mit deaktivierten Add-Ons behebt. Sie repariert die Zertifikatskette, um deaktivierte Web-Erweiterungen, Themen, Suchmaschinen und Sprachpakete wieder zu aktivieren.

Trotz des Updates weist Mozilla darauf hin, dass eine kleine Anzahl von Add-Ons als „nicht unterstützt“ aufgeführt werden oder nicht in about:addons erscheinen. Daten sollten dadurch nicht verloren gegangen sein. Eine Neuinstallation der betreffenden (wenigen) Add-Ons sollte das Problem beheben.

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