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Populäre iOS-Apps geben inoffiziell ihr Debüt unter macOS am Desktop

iOS App-Entwickler experimentieren damit, ihre Apps auf macOS zu bringen – vorerst noch ohne Apple-SDK, welches aber angeblich in den Startlöchern steht, daher zeichnet sich eine Flut neuer Mac-Software ab!

Aktuell testen viele bekannte Entwickler macOS-Versionen ihrer iOS-Apps, obwohl noch kein öffentliches Apple-SDK dazu existiert. Der Entwickler Steve Troughton-Smith, der ein inoffizielles Tool zu solch einer App-Portierung anbietet, hat mehrere Screenshots und Bildschirmaufzeichnungen populärer iOS-Apps veröffentlicht, die zum Test inzwischen auf dem Mac laufen. Darunter befinden sich der Podcast-Client Overcast, die Twitter-App Twitterrific und der Taschenrechner PCalc.

Die so von iOS auf macOS konvertierte Version des wissenschaftlichen Taschenrechners habe noch Grafikfehler, manche Elemente würden aber besser funktionieren als in der bestehenden "richtigen" Mac-Version, wie PCalc-Entwickler James Thomson erklärt – er ist gespannt auf Apples kommende offizielle Werkzeuge.

Die PDF-Software PDFViewerApp hat es ebenfalls schon testweise auf den Mac geschafft: Die schon im vergangenen Jahr durchgeführte Anpassung habe nur einen halben Tag benötigt, betonte der Entwickler Peter Steinberger damals – und es habe nahezu alles funktioniert, von der Bearbeitung von Dokumenten über Textauswahl und Suche bis hin zu Formularen. Auch Apples iOS-Kontakte-App hat Troughton-Smith eigenhändig auf den Mac gebracht, sie stelle die dort gespeicherte Adressdatenbank dar und arbeite sehr gut.

Mit Hilfe des von Troughton-Smith veröffentlichten "Marzipanify"-Tools ist die Portierung der iOS-12-Apps für macOS 10.14 Mojave seit längerem in Eigenregie möglich.

Mit der Präsentation von iOS 13 und macOS 10.15 am 3. Juni wird Apples Einführung eines entsprechenden SDKs mitsamt offizieller Tools für Dritt-Entwickler erwartet.

Der Konzern will es einfacher machen, iOS-Apps auf den Mac zu bringen – zuerst lassen sich voraussichtlich iPad-Apps für macOS portieren. Langfristig sei geplant, eine App für iPhone, iPad und Mac in einem zentralen App Store anbieten zu können.

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