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Tägliche Pflege nötig: Kaffeemaschinen sind oft Keimschleudern

Vollautomaten, Pad- oder Kapselmaschinen liefern Kaffee auf Knopfdruck - aber wenn man sich nicht um die Hygiene kümmert, wird es schnell richtig eklig.

Rund 162 Liter Kaffee trinkt jeder Bundesbürger durchschnittlich pro Jahr, Mineralwasser kommt auf 148 Liter, Tee nur auf 28 Liter pro Kopf. Was bei Kaffeemaschinen aber oft vernachlässigt wird, ist die Hygiene - der Wasserbehälter etwa sollte täglich gesäubert werden.

In den "guten alten" Kaffeemaschinen war das nicht so ausgeprägt, da der Kaffeesatz mit dem Filter nach der Zubereitung entsorgt wurde, bei modernen Maschinen ist das aber nicht mehr der Fall, daher muss man hier aktiv werden.

Im Kaffeesatz und in gebrauchten Kapseln und Pads siedeln sich Keime an. Bleibt ein altes Kaffee-Pad ein paar Tage lang in der Maschine, können beim nächsten Gebrauch Schimmelsporen im Padbehälter zurückbleiben, die dann in den Kaffee gelangen.

Zwar haben viele Kaffeeautomaten Selbstreinigungsprogramme. Trotzdem bleibt für den Besitzer auch noch eine Aufgabe: "Man muss sich um die Maschine kümmern, zum Beispiel sollte man täglich das Wasser im Tank erneuern", sagt Werner Scholz, Geschäftsführer der Hausgeräte-Fachverbände im Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie.

Scholz gibt folgende Faustregel aus: "Alle herausnehmbaren Teile sollten regelmäßig von Hand oder in der Spülmaschine gereinigt werden." Wie konkret vorzugehen ist, steht in der Bedienungsanleitung. "Die Hinweise dort sollte man unbedingt befolgen."

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