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Wieso es oft nervig ist, einen USB-Stecker anstecken zu können

Damals, 1998 gab es nervige Probleme mit Anschlüssen - der Entwickler von Intel gibt interessante Antworten ...

In einem Interview von NPR (der US-Medienorganisation National Public Radio) hat Ajay Bhatt, einer der Erfinder des Universal Serial Bus (USB), den Grund genannt, warum der mittlerweile allgegenwertige USB-A-Stecker nur auf eine Weise verbunden werden konnte. Und er ist simpel: Diese Bauweise habe Geld gespart und das Bhatts Team habe die Kosten als starkes Argument für den damals unbekannten Standard niedrig halten wollen.

Klingt erstmal billig - im wahrsten Sinne des Wortes, aber: Die PC-Hersteller waren seinen Angaben zufolge tunlichst darauf bedacht, die Preise niedrig zu halten, um USB in möglichst vielen PCs mit hohen Stückzahlen zu integrieren und so für eine schnelle und weite Verbreitung zu sorgen. Möglicherweise wäre USB sonst nur eine Nischenlösung für teure PCs geworden.

"Es hat eine Weile gebraucht zu beweisen, dass diese Technik absolut notwendig war", sagt Bhatt.

Der niedrige Preis des USB-A-Ports hat übrigens im Jahr 1998 den ehemaligen Apple-Chef Steve Jobs überzeugt. Der erste iMac war die erste prominente Plattform, die den bereits 1996 eingeführten Standard einsetzte. Damit waren Datenraten von 12 MBit/s im Full-Speed möglich.

Für Bhat war es jedoch viel wichtiger, das diverse parallele und serielle Schnittstellen, die untereinander noch teils unterschiedlich verkabelt waren, durch einen standardisierten seriellen Anschluss ersetzt wurden.

PS: Mittlerweile wird USB-A immer mehr durch den kompakteren und stabileren USB-Typ-C-Anschluss ersetzt und wiederum Apple ist eines der Unternehmen, die Notebooks ausschließlich mit diesem Standard und dem dazu kompatiblen Thunderbolt 3 verkaufen. Für Nutzer ist dabei ganz wichtig: Der Anschluss lässt sich beidseitig einstecken, was für weniger Frust sorgt!

 

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